• Donnerstag, 4. Februar 2010
    Wohnbau Baskets empfangen Chemnitz

    Das wünschen sich die Fans: Kraftvolle Dunkings.
    Keine Frage: Die Luft wird langsam aber sicher etwas dünner im Tabellenkeller der 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Mit gerade einmal fünf Siegen stehen die ETB Wohnbau Baskets aktuell auf dem 15. Platz und damit auf einem Abstiegsrang. Ein Heimsieg am Samstag (19.30 Uhr / Ballsporthalle Am Hallo) gegen den BV Chemnitz 99 ist damit fast schon Pflicht, wollen sich die Essener nicht am Tabellenende vorzeitig festsetzen. „Nur so lässt sich ein Herzschlagfinale am Saisonende umgehen“, weiß ETB-Coach Igor Krizanovic.
     
    Dazu wollen die Wohnbau Baskets ihre rabenschwarze Heimserie beenden. Gerade einmal einen einzigen Erfolg vor eigenen Publikum konnten die Essener Korbjäger in dieser Saison einfahren, in erster Linie gab es knappe, spannende Partien mit unglücklichem Ende für den ETB. Dass die Gegner ausnahmslos lobende Worte für die Leistungen der Essener fanden, ist für Igor Krizanovic kaum ein echter Trost: „In der aktuellen Situation wäre ich auch mit einem Sieg einverstanden, wo wir vergleichsweise nicht ganz so schönen Basketball spielen, dafür aber am Ende die Punkte einfahren.“
     
    Allerdings kommt mit Chemnitz eine Mannschaft, die in fremden Hallen in dieser Spielzeit durchaus erfolgreich agiert. Von acht Auswärtsspielen haben die Sachsen immerhin schon vier Partien gewinnen können, stehen damit aktuell auf einem ordentlichen 7. Tabellenplatz. Zuletzt kassierte das Team von Chefcoach Anton Mirolybov allerdings eine überraschend deutliche 57:72 Heimpleite gegen den USC Freiburg. „Für diese Leistung müssen wir uns bei unseren Fans entschuldigen“, meinte Mirolybov. Entsprechend motiviert wird der BV Chemnitz 99 in der Ballsporthalle Am Hallo antreten.
     
    „Für uns die Situation denkbar unangenehm. Schon in der Vorwoche hatten wir mit dem FC Bayern einen Gegner, der gegen Freiburg eine nicht eingeplante Niederlage kassiert hatte und dementsprechend auf Wiedergutmachung aus war“, erinnert sich Sportdirektor Markus Horn, „allerdings gibt es keine Ausreden mehr. Wir brauchen einfach die Punkte in eigener Halle.“ Nachdem in der Vorwoche bei der knappen Niederlage in München gerade Leistungsträger wie Tyler Kepkay phasenweise etwas ausgelaugt wirkten, wurde das Trainingspensum in dieser Woche etwas reduziert. „Wir brauchen Samstagabend einfach frische Spieler. Sowohl körperlich als auch geistig“, argumentiert Krizanovic.
     
    Bevor am Samstagabend ab 19.30 Uhr die Profis aus Essen und Chemnitz um Punkte kämpfen, steht der Samstag in der Ballsporthalle Am Hallo erst einmal ganz im Zeichen des Basketballnachwuchses. Ab 11 Uhr findet dort der 1. Spieltag der ktpBKK-Basketball-Liga statt. Die Schulliga für Essener Schüler der Wettkampfklasse IV findet bereits zum zweiten Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Gleich 15 Teams haben sich für die Liga gemeldet. „Auch uns freut es riesig zu sehen, dass Basketball beim Nachwuchs so unglaublich gut ankommt“, erklärt Baskets-Geschäftsführer Jan Teigelack. Auf Einladung der Essener Krankenkasse ktpBKK werden die rund 180 Nachwuchsbasketballer nach ihrem ersten Turnertag anschließend noch den Wohnbau Baskets bei ihrem Heimspiel gegen den BV Chemnitz 99 die Daumen drücken.
     

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